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MYOFASZIALE SCHMERZTHERAPIE

Faszien bilden ein feinmaschiges Geflecht, das alle Muskeln, Knochen, Organe umhüllt und miteinande verbindet.

Jede Muskelfaser, jedes Organ ist von Faszien umhüllt. Faszien können sich unabhängig der Muskulatur zusammenziehen. Sie speichern Energie, organisieren die Kraftübertragung der Muskulatur und sie enthalten mehr Bewegungssensoren und Schmerzrezeptoren als sich in den Muskeln und Gelenken finden lassen. Das macht sie zum

größten Sinnesorgan des Körpers. Die Faszien sind zudem eng mit dem vegetativen Nervensystem verbunden, sie können Einfluss auf alle Körperfunktionen nehmen und somit auch die Ursache für viele unerklärliche Beschwerden sein. Folglich ist es möglich über die Faszien sämtliche Beschwerden zu lindern oder gar zu beseitigen.

Faszien reagieren empfindlich auf verschiedene Reize durch Stress, körperliche und seelische Überlastung, Krankheiten, Operationen sowie Bewegungsmangel. Sie können dadurch verdicken, verkleben und verfilzen und ihre Elastizität verlieren und so kann es zu schmerzhaften Steifigkeitsgefühlen bis hin zu chronischen Schmerzen und Organstörungen kommen. Zudem spielen Faszien eine wesentliche Rolle vieler biochemischer Prozesse und der Immunabwehr und bilden die Grundlage für den Heilungsprozess des Gewebes.
Bei der myofaszielen Schmerztherapie werden Verklebungen und Verdrehungen des Fasziensystems mit sanften, entspannenden manuellen Techniken behandelt. Die Biochemie des Gewebes normalisiert sich und dadurch können viele oft unerklärliche Beschwerden beseitigt werden. Die Myofasziale Schmerztherapie wirkt sich auf das komplexe Muskel - Faszien - Organ - Bindegewebenetzwerk regulierend, vitalisierend und schmerzlindernd aus. Sie behandelt den ganzen Menschen und nicht nur die Symptomatik.

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